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Oro gibt Rohrdorfer Schülern ein gutes Beispiel für nachhaltige Verarbeitung von Lebensmitteln
Die vierten Klassen der Grundschule Rohrdorf besuchten die Obstverarbeitung Rohrdorf Oberbayern
Wohin mit all dem Obst? Diese Frage stellt sich so mancher Gartenbesitzer jedes Jahr im Herbst, wenn er sich zwar über die Fülle seiner Apfelernte freut, zugleich aber all die kurzlebige Pracht gar nicht schnell genug verarbeiten kann, bevor sie allzu schnell verdirbt. Die Schüler der vierten Klassen der Grundschule Rohrdorf wissen hier Rat. Denn sie befolgten die Aufforderung des bekannten französischen Pädagogen Celestín Freinet: „Schluss mit den Schulbüchern!“ und suchten einen realen Lernort in der unmittelbaren Schulumgebung auf. So konnten sie bei der ORO von Anfang an beobachten, wie Apfelsaft hergestellt und dem Verbraucher zugänglich gemacht wird.
Sie wissen jetzt, dass es jedem Gartenbesitzer möglich ist, seine Äpfel so zu verwerten, dass er über den gesamten Winter etwas davon hat. Wer seine Äpfel nämlich im Herbst anliefert und wiegen lässt, erhält eine bestimmte Menge fertigen Apfelsaft dafür. Die Schüler durften dabei sein, wie Äpfel angeliefert, aussortiert und ganz sauber gewaschen wurden, um dann zu Maische verarbeitet, gepresst, erhitzt und in Flaschen abgefüllt zu werden. Besonders interessant fanden die Buben und Mädchen die große Zahl der Maschinen, die hierfür bei der Oro professionell zum Einsatz kommen. Da gibt es eine, die die Flaschen ganz sauber waschen, und diese sogar mit Hilfe eines Laserlichtes auf Sauberkeit testen und separieren kann. Faszinierend schien ihnen auch der Roboter, der mit einem Arm jede gefüllte Flasche wie von Geisterhand mit dem Schraubverschluss versehen kann. Andere Greifer vermögen es, gleich viele Flaschen auf einmal in die Träger zu verbringen.
Eine ganz besondere Freude haben die Mitarbeiter der Oro jedoch den Schülern damit gemacht, dass diese den ganz frisch gepressten Saft auch unverarbeitet kosten durften – ein Genuss, der viele von uns daran erinnert, dass uns unsere Oma einmal in frühester Kindheit einen ganz frischen Apfel aufgerieben hat.
Erfreulich ist auch, dass sogar der als Abfallprodukt entstehende Trester bei der Wildfütterung noch eine Aufgabe erfüllen kann. So gibt Oro den Kindern deutlich ein nachhaltiges Beispiel für die vollkommene Verarbeitung von echten Naturprodukten.
Zufällig wohnten die Kinder ausgerechnet der Herstellung von Glühwein und Kinderpunsch bei, so dass wohl viele von ihnen demnächst wohl auf eine Gelegenheit warten, ihre Eltern zum Einkauf zu schicken!
Grundschule Rohrdorf

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