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- Die Mediennutzung unserer Kinder –
informativer Elternabend an der Rohrdorfer Grundschule
Internet, Smartphone, Fernsehen, Computer, Spielekonsole – all dies ist für Kinder heut-zutage selbstverständlich im Alltag, wird vom Großteil auch selbst genutzt. Doch wissen Erwachsene immer Bescheid darüber, wo möglichen Gefahren lauern, wo, womit Kinder im Grundschulalter in der Regel überfordert sind ? Schulleiterin Beate Irle freute sich, mit Matthias Naase, dem medienpädagogischen Berater für die Schulen in Stadt und Landkreis, einen kompetenten Referenten für einen Informationsabend an der Schule gefunden zu haben.
Anhand aktueller Studien beschrieb M. Naase, wie die veränderte Medienlandschaft in unser Familienleben hineinwirkt und welche Vorbildrolle die Eltern dabei haben. Die „Vollausstatt-ung“ der Familien mit Unterhaltungselektronik fordert die Eltern, sollen sie doch verantwor-tungsbewusst den Medienkonsum ihrer Kinder begleiten.
Fakt ist laut mehreren Untersuchungen, dass ein Großteil der Schulkinder mehr als eine Stunde pro Tag vor dem Fernseher sitzt, zusammen mit PC- und Spielekonsolennutzung schnell mehrere Stunden zusammen kommen können. Mit zunehmendem Alter steigt die Zeit, die die Kinder, Jugendlichen mit diesen Medien verbringen, das Wissen, Verstehen der Eltern aber, was ihre Kinder in den sozialen Netzwerken tun, welche Art von Spielen sie spielen usw. nicht parallel dazu mitwächst. M. Naase verdeutlichte anhand vieler konkreter Beispiele, welche Möglichkeiten Eltern haben, ohne strikte Verbote aber trotzdem konse-quent entsprechend dem Alter ihrer Kinder regulierend einzugreifen. Dass ein Smartphone für einen Sechsjährigen dessen Medienkompetenz sicher übersteigt, leuchtet ein. Das breite Spektrum der Nutzungsmöglichkeiten, die ein Smartphone bietet, wird vielleicht von vielen Eltern unterschätzt. Denn wer denkt schon daran, dass schnell aufgenommene Filmsequen-zen oder Fotos gleich ins Netzt gestellt werden können, das Löschen dort dann aber schier unmöglich ist.
Matthias Naase betonte die Bedeutung der Familie als wichtigste Instanz für den Erwerb der Medienkompetenz der Kinder. Schule könne dabei begleiten, unterstützen.
Wie groß das Interesse am Thema ist, zeigte nicht nur die erfreulich große Zahl der Eltern, die zum Infoabend gekommen waren, sondern auch die vielfältigen Fragen mit Beispielen aus dem Familienalltag.

Text: Grundschule Rohrdorf

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